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GEOGRAFIE / DEMOGRAFIE

Die Stadt liegt 34 km südwestlich der Provinzhauptstadt Alessandria entfernt am südöstlichen Rand des Montferrat. Der Ort befindet sich am rechten Ufer des Flusses Bormida auf einer Höhe von 156 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 33,42 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 610 Einwohner/km². Die Stadt fasst aktuell ca. 19‘000 Einwohner (Stand 2001).

GESCHICHTE

Der heutige Name der Stadt stammt aus dem lateinischen, zur Römerzeit hieß die Stadt Aquae Statiellae. Gegründet wurde sie allerdings bereits zuvor, von einem ligurischen Stamm unter dem Namen Carystum. Im Jahr 173 v. Chr. wurde sie von Marcus Popillius Laenas zerstört und unter dem Namen Aquae Statiellae neu gegründet. Nach Bau der Römerstraße Aemilia Scaurii gewann die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung. Bis zum Ende des römischen Reiches war die Stadt auch für ihre Thermalquellen bekannt, die zu den besten des Reiches gerechnet wurden.

Nach Ende der römischen Herrschaft begann für Acqui eine Zeit des Niedergangs. Die Stadt wurde von den Longobarden erobert und wurde Teil des Fürstentums von Asti. Unter bischöflicher Herrschaft ab dem Jahr 978 wurde eine Stadtmauer errichtet und mit dem Bau der Kathedrale begonnen.

1135 wurde die Stadt unabhängig und geriet in das Blickfeld der expansionistischen Ziele der Fürsten von Ponzone und Montferrat. Im 12. Jahrhundert begab sich die Stadt in Abhängigkeit von der letzteren, um der Herrschaft der rivalisierenden Nachbarstadt Alessandria zu entgehen.